Broadway, Freiheitsstatue und Ellis Island

Montag, 30.06.2014

Zum Abschuss möchte ich euch noch von unseren letzten Tagen in New York erzählen.Inzwischen sind wir wieder gut zu Hause gelandet und wieder mit unseren Miezen vereint .

Zurück zum Reisebericht. Am vorletzten Tag haben wir erstmal schön ausgeschlafen (Basti war ja auch ein bisschen erkältet). Dann haben wir uns auf den Weg zum Broadway gemacht und haben uns ein Stück mit Bryan Cranston (von Breaking Bad - eine sehr empfehlenswerte Serie) angesehen. Bryan Cranston war toll, aber für uns war das Stück ein bisschen schwierig zu verfolgen, weil es sehr viel um Politik ging. Aber egal, wir waren am Broadway und wir haben Bryan Cranston gesehen. Aber selbst am Broadway kamen die Leute ständig zu spät ins Theater und haben mit Chipstüten geraschelt. Seltsam.

Anschließend haben wir ein bisschen Fußball geguckt und später waren wir nochmal mit den neu gefundenen Verwandten essen. Zum Abschluss des Tages sind wir noch ein bisschen über die 5th Avenue geschlendert und waren am und unten im Empire State Building, für mich wirklich eines der schönsten New Yorker Gebäude.  

An unserem letzten Tag sind wir mit der Fähre nach Liberty Island (wo die Freiheitsstatue steht) und nach Ellis Island (wo die Einwanderer durch mussten) gefahren. Beide Inseln gehören zum National Park System. Daher war es relativ günstig dorthin zu kommen und es gab einen Audioguide mit vielen Informationen. Ich wusste z.B. noch nicht, dass Eiffel, der  Architekt des Eiffelturms, auch das Gerüst der Freiheitsstatue entwickelt hat. Beinah hätten wir die Freiheitsstatue gar nicht von vorn angucken können, wil da irgendein komischer Helikopter landen musste und der Weg abgesperrt war. Aber dann haben sie den Weg zum Glück wieder geöffnet.

Dann ging es weiter nach Ellis Island. Hier gab es sehr interessante Ausstellungen über die Einwanderung in die USA und das Gebäude war auch sehr beeindruckend. Hier wurden die Passagiere der 3. Klasse abgefertigt, nachdem sie auf der Reise fast 2 Wochen in den Schiffen eingepfercht waren und oft noch tagelang im Schiff warten mussten, bis sie dann endlich nach Ellis Island zur Einwanderung konnten. Und dort hieß es dann wieder in dem riesigen Wartesaal stundenlang warten... Einige mussten sogar übernachten oder auf die Quarantäne-Station, wenn sie im Verdacht standen Krankheiten einzuschleppen. Wenn die Erkrankung nicht zu behandeln war, mussten sie wieder ins Heimatland zurück. Schwangere mussten solange auf Ellis Island bleiben, bis das Baby da war, damit das vor seiner Einreise erst untersucht werden konnte. Leider haben einige Ausstellungsstücke gefehlt, weil durch den Hurricane Sandy immernoch die Klimaanlage kaputt war und so viele Stücke lieber in Sicherheit gebracht worden sind.  

Bevor wir zum Flughafen mussten, waren wir noch beim Mexikaner essen. Dort haben wir uns nochmal echte amerikanische Desserts gegönnt. Einen Brownie mit ganz viel Eis, Sahne und Fudge-Soße. Und Basti hatte frittiertes Eis. Das war wirklich nicht lecker!!!

Nachdem wir noch unser Gepäck abgeholt hatten, nahm dann das Drama seinen Lauf. Zuerst ist die Bahn zum Flughafen nicht gefahren. Irgendwann hatten wir dann endlich die Alternative gefunden. Mit dieser Bahn hat es dann aber 1 Stunde gedauert, bis wir draußen waren. Zum Glück haben uns ein paar nette New Yorkerinnen gesagt, wann wir aussteigen müssen. Als wir endlich an unserem Terminal waren, war dort die riesige Schlange und unser Flug voll . Nach einer Nacht im Hotel am Flughafen und einem Tag rumgewarte, sind wir dann endlich doch noch nach Hause geflogen und hatten zum Schluss nochmal diesen tollen Ausblick nach Manhattan.

So, ihr Lieben. Jetzt sind wir nach dieser ereignisreichen Zeit wieder zu Hause und haben noch ein bisschen mit dem Jetlag zu kämfen. Von Samstag auf Sonntag haben wir erstmal 15 Stunden durchgeschlafen (ich hab noch nie so lange geschlafen, Basti wahrscheinlich schon ) und gestern konnten wir dann bis um 4 in der Nacht nicht einschlafen. Wir sind also noch in der New Yorker Zeit. Mal sehen, wie lang es dauert, bis sich das wieder normalisiert hat.

Danke, dass ihr mitgelesen und fleißig Kommentare geschrieben habt! Die kleinen Grüße aus der Heimat haben uns immer sehr gefreut!

Bis ganz bald, 

Antonia & Sebastian

Über Nacht am JFK

Freitag, 27.06.2014

Hallo ihr Lieben,

ungeplant sind wir nun noch einen Tag länger hier als wir eigentlich wollten. Folgendes ist passiert. Als wir am Flughafen ankamen (was schon schwierig genug war) gab es eine riesige Schlange beim Check-In, die sich kaum bewegt hat. Basti ist immer wieder zu verschiedenen Leute gegangen und hat gefragt, ob wir vorgehen können bzw. ob das ein Problem ist. Die haben aber gesagt, wir werden dann ausgerufen und dann können wir vorgehen. Als noch weniger als eine Stunde Zeit war, haben wir dann nochmal gefragt, sind dann vorgegangen und dann hieß es auf einmal, dass unser Flug voll ist, weil ein anderer Flug gecancellt wurde!!! Wir standen also die ganze Zeit umsonst an! Wir hätten für gesicherte Plätze online einchecken müssen, was aber auch nicht funktioniert hat! Frecheit!!

Dann mussten wir wieder über eine Stunde an den Ticket Sales anstehen, obwohl sie Schlange gar nicht so lang war (die haben soooooo langsam gearbeitet!!!). Und das mittlerweile nachts halb 11. Ich war total genervt, aber Basti ist richtig zur Hochform aufgelaufen und hat sich alles genau aufgeschrieben, als wir endlich dran waren. Unsere kleine Hoffnung, dass wir vielleicht doch noch um 11 mit dem letzten Flug wegkommen, hatten wir mittlerweile auch schon begraben. Unsere Leidensgenossen, die auch nach neuen Tickets anstehen mussten, haben erst Flüge für den nächsten Abend bekommen! Und so kam es dann auch bei uns. Heute (Freitag) um 17.30 Uhr haben wir einen Direktflug mit Air Berlin. Wir sind dann am Samstag früh (Ortszeit 7.25 Uhr) in Berlin. Wir haben wenigstens eine Hotelübernachtung und Abendessen und Frühstück bekommen. Immerhin. Heute gehen wir dann direkt zum Flughafen und hoffen, dass wir diesmal hier wegkommen! Das hätte nun wirkich nicht mehr sein müssen, aber wir sind froh, dass es jetzt am Ende passiert ist und nicht gleich am Anfang oder mitten drin.

Also bis ganz bald, wir freuen uns auf euch!

Sebastian & Antonia

 

 

Manhattan an Land und per Boot

Mittwoch, 25.06.2014

Gestern haben wir endlich Curt und Ilona, unsere Verwandten aus Ohio, kennengelernt. Die beiden sind extra angereist um uns hier in New York zu treffen. Gemeinsam haben wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht. Leider war unser Tourguide ein bisschen seltsam. Er hat die Tour wahrscheinlich schon so oft gemacht, dass er uns die Informationen zusammenhangslos und bröckchenweise vorgeworfen hat. Zum Glück haben wir einige Orte schon selber besucht und wussten auch schon einiges. Das Highlight der Tour war auf jeden Fall eine Bootsfahrt um die Südspitze Manhattans. Hier hatten wir tolle Ausblicke auf das Empire State Building,

und den Financial District mit dem neuen One World Trade Center.

Der neue Turm ist übrigens genau so hoch wie die alten Türme waren, nur das er zusätzlich noch eine riesige Antenne hat, sodass er letztendlich doch viel größer ist. Die Brooklyn Bridge haben wir auch nochmal vom Wasser aus gesehen.

Außerdem sind wir an der Freiheitsstatue und an Ellis Island vorbeigeschippert.

Das ist die Insel, über die alle Einwanderer mussten. Ellis Island werden wir uns morgen noch einmal genauer anschauen.

Am Abend waren wir noch gemeinsam essen und wir haben sogar noch ein Hochzeitsgeschenk bekommen. Eine eingerahmte Landkarte mit all unseren Reisestationen. Eine tolle Idee!

Morgen werden wir nochmal zusammen essen, bevor es dann übermorgen nach Ellis Island und dann nach Hause geht.

Bis bald ihr Lieben,

Antonia & Sebastian

Downtown - von der Brooklyn Bridge bis zum 9/11 Memorial

Dienstag, 24.06.2014

Heute sind wir mit der U-Bahn in die entgegengesetzte Richtung gefahren, nämlich nach Süden. Unser erster Stopp war die Public Library, die Bibliothek. Hier haben wir uns eine kostenlose Ausstellung über Kinderbücher angesehen und das Gebäude bewundert.

Als nächstes haben wir uns die Grand Central Station angeschaut, die auch schon in vielen Filmen zu sehen war. Zum Beispiel wollten die Tiere aus dem Film Madagascar von hier aus in die Wildnis fahren.

Dann ging es weiter zur Brooklyn Bridge. Wir sind nur bis zum ersten Brückenpfeiler gelaufen. Es war nämlich schon wieder ganz schön warm!

Von der Brücke sind wir dann zum World Trade Center gelaufen. Mitten zwischen all den großen Hochhäusern ist immer noch das Loch zu erkennen, das der Einsturz der 2 Türme hinterlassen hat. Dort wo sie früher standen ist jetzt das 9/11 Memorial. Man findet hier alle Namen von denen, die gestorben sind. An den Geburtstagen wird der jeweilige Name mit einer Rose geschmückt. Inzwischen wurde hier ein neues World Trade Center gebaut. Und es gibt noch einen Baum, der das ganze überlebt hat. Er wurde aus den Trümmern ausgegraben und in einem Park wieder aufgepeppelt. Und Basti hat ihn angefasst!

Vom World Trade Center ging es weiter ans Wasser. Hier haben wir zum ersten Mal Ellis Island (hier kamen immer die Einwanderer an) und die Freiheitsstatute gesehen.

Nach einem kleinen Snack (Hotdog und Pizza-Pretzel) an der Südspitze Manhattans haben wir uns die Wallstreet angeschaut. Hier werden also die großen Geldgeschäfte gemacht. Und gleich hier gibt es ein sehr Geschichtsträchtiges Gebäude. Hier wurde Washington als erster Präsident vereidigt. Die Bibel, auf die er geschworen hat, war auch noch ausgestellt.

Anschließend haben wir uns ein altes Haus in der Lower East Side angesehen, das früher von deutschen Einwandern bewohnt wurde und noch so erhalten ist, wie es damals war. Wir hatten eine sehr interessante Führung. Das deutsche Viertel in New York war Mitte der 1850er Jahre die größte deutschsprachige Siedlung außerhalb Deutschlands und sehr viele Amerikaner haben deutsche Wurzeln. Nach diesem Ausflug in die Einwanderer-Geschichte wollten wir unbedingt noch nach Greenwich Village. Dort soll nämlich das Haus stehen, das immer in unserer Lieblingsserie Friends als Ort des Geschehens zu sehen ist. Es gab dort allerhand Interessantes zu sehen. Zum Beispiel mehrere Läden in denen man Welpen aus dem Schaufenster kaufen konnte (die Armen!) oder Gay Ice Cream - hier weht überall die Regenbogenfahne!Letztendlich haben wir endlich auch das Friends-Haus gefunden und wir waren nicht die Einzigen, die Fotos gemacht haben!

Unser letzter Stop war das Flat Iron Gebäude, ein gaaanz schmales Haus.

Und das hier ist übrigens unser Hotel von außen.

Mogen machen wir eine geführte Stadtrundfahrt mit unseren vor kurzem aufgetauchten Verwandten. Das wird bestimmt auch wieder interessant!

Und am Mittwoch sehen wir uns ein Broadway Stück mit Bryan Cranston an.

Soviel von uns,

bis bald!

Antonia & Sebastian

Central Park und American Museum of Natural History

Dienstag, 24.06.2014

Gestern war also unser erster voller Tag in Manhattan. Wir haben uns entschlossen, genau wie viele New Yorker das am Wochenende machen, den Central Park zu besuchen. Mit der U-Bahn sind wir bis zu dem Haus gefahren in dem John Lennon gewohnt hat und vor dem er erschossen wurde. Yoko Ono wohnt übrigens immer noch dort. Gleich am Eingang zum Central Park wurde eine Gedenkstätte für ihn eingerichtet. Im Central Park haben wir ganz viele Pferdekutschen, Fahrräder und Ruderboote auf einem der zahlreichen Sehen gesehen. Allerdings war das Wasser ganz grün vor lauter Entengrütze! Aber dafür gab es echte Schildkröten!

Nach unserem Ausflug in den Park (wir haben nur einen kleinen Ausschnitt gesehen, denn der Park ist wirklich riesig!) haben wir uns ein Sandwich und einen Wrap geholt. Frisch gestärkt haben wir dann im American Museum of Natural History eine Tour mitgemacht, die wirklich sehr interessant war. Es gab Edelsteine, einen echten Meteoriten der so schwer ist, dass er ein eigenes Fundament braucht und natürlich die echten Dinoskelette! Und die Vorfahren von der Schildkröte waren auch da.

Allerliebste Grüße und bis bald,

Sebastian & Antonia

New York, New York

Montag, 23.06.2014

Gestern hat uns unser Leihauto zur letzten Station unserer großen Reise gebracht. Nach New York! Vorher haben wir aber noch den Tipp aus dem Restaurant angenommen und uns Cape May angeschaut. Und es war wirklich ein hübscher Ort mit viktoriansichen Häusern und einem Leuchtturm. Allerdings auch mit einer teuren Strandgebühr von 6 $ pro Tag. Frechheit!

Von Cape May aus ging es Richtung Norden weiter. Eigentlich war die Strecke gar nicht so weit. Bis wir endlich an der Abgabestation am Flughafen waren, hat es allerdings ganz schön lange gedauert. Die Straßen waren total verstopft! Anscheinend wollten alle zum Strand. Gegen 3 hatten wir's dann aber endlich geschafft. Mit dem Auto war alles ok, weiter ging es mit dem Shuttle zum Flughafen und von dort mit dem Airtrain zum Bahnhof. Erstmal haben wir uns aber verfahren und mussten noch eine Ehrenrunde über alle Terminals drehen. Bis wir dann endlich unsere Fahrkarten hatten und in der richtigen Bahn saßen waren bestimmt schon 2 Stunden um! Dank des Tipps eines Subway-(U-Bahn) Mitfahrers sind wir auch an der richtigen Haltestelle ausgestiegen und hatten unser Hotel schnell gefunden. Der erste Eindruck, als wir an die Oberfläche kamen war laut, viel und sehr hohe Häuser! Im Hotel haben wir noch ein Upgrade bekommen - jetzt haben wir ein hübsches Eckzimmer mit 2 Fenstern!

Nach ein bisschen ausruhen, haben wir uns auf den Weg gemacht New York zu erkunden. Wir sind ganz nah am Times Square und am Broadway - also mitten drin! Am Times Square waren sooo viele Menschen - man kam wirklch kaum durch.

König der Löwen ist auch gleich hier, aber die Ticket's sind wahnsinnig teuer. 180 $ pro Person!! Mal sehen, ob wir uns hier noch eine Show ansehen. Als nächstes sind wir zum Rockefeller Center gelaufen. Das war für uns erstmal gar nicht so leicht zu erkennen, zwischen all den Hochhäusern. Hier steht zu Weihnachten immer der große Weihnachtsbaum und es gibt eine große Eislauffläche.

Außerdem hat das Rockefeller Center eine Aussichtsplattform, von der man einen tollen Blick über Manhattan haben soll. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. In 30 Sekunden ging es mit dem Aufzug bis in den 67. Stock auf insgesamt 3 verschiedene Aussichtsplatformen. Der Ausblick war wirklich supertoll. Man hat das Empire State Building und alle möglichen anderen Wolkenkratzer gesehen, den Central Park und wenn man ganz genau hingeschaut hat sogar die Freiheitsstatue! Das war wirklich ein besonderer erster Eindruck von New York!!

Liebe Grüße und bis bald,

Antonia & Sebastian

 

Wildwood

Sonntag, 22.06.2014

Bevor es weiter nach New York ging, sind wir nochmal an die Atlantikküste gefahren. Ich hatte mir das ganz schön und historisch vorgestellt, immerhin sind die ersten Siedler ja zuerst hier gewesen. Aber Pustekuchen. Wir sind in einem nicht sehr hübschen Ort gelandet, der nur aus Motels zu bestehen schien. Und unser Motel war wirklich, wirklich nicht schön. Und unser Zimmer war glaube ich die umgebaute Besenkammer... Wir sind dann erstmal zum Strand gegangen. Der war sehr, sehr breit und hatte auch schönen Sand, aber die ganze Promenade war mit komischen Geschäften, Spielotheken und Imbissen zugepflastert. Und was es da für Zeug gab...An einem Stand haben die alles fritiert. Kekse, Schokolade und Keksteig - also ich weiß ja nicht...

Aber am Strand, weit weg von der Promenade, war es dann doch ganz schön. Das Wasser hatte auch eine angenehme Temperatur. Ich war bis zur Hüfte drin und Basti sogar ganz.

Wir waren dann im einzigen Restaurant an der Promenade, das wir gefunden haben. Ich hatte Lasagne und Basti ein Steak mit Nudeln. Wir werden wohl kein Restaurant mehr finden, in dem es schmeckt... Ich freu mich schon drauf, wenn Basti endlich wieder kochen kann! Im Restaurant haben wir noch den Tipp bekommen uns Cape May anzuschauen. Da soll es wohl viel schöner sein. Und da soll es auch die schönen Häuser geben. Mal sehen, ob wir da welche finden.

Liebe Grüße und bis bald,

Antonia & Sebastian

Washington

Sonntag, 22.06.2014

Nach unserem ersten erfolglosen Versuch nach Washington zu gelangen, haben wir am nächsten Tag einen zweiten Versuch gestartet. Und diesmal sind wir dank unserer Reservierung ins Hotel reingekommen und haben uns erstmal den restlichen Tag ausgeruht. Ich war nämlich immernoch recht kränklich. Abends haben wir uns dann doch nochmal rausgewagt. Es war immernoch unheimlich heiß und feucht. Wir sind bis zum Weißen Haus gelaufen und haben uns auch so noch ein bisschen umgesehen.

Es war alles mal wieder sehr groß und weitläufig und anstrengend! Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Stadt und zum Essen zur Cheesecake Factory gefahren und haben drei verrückte Sorten Chesecake mitgenommen. Lecker, aber nach einem Bissen mit schätzungsweise 1000 Kalorien ist man einfach pappsatt!

Nachdem wir am nächsten Tag ausgeschlafen hatten, haben wir eine Sightseeing Bustour mitgemacht, um uns die wichtigsten Punkte der Stadt anzusehen. Wir waren am Pentagon,

an verschiedenen Memorials (Washington besteht scheinbar nur als solchen Gedenkstätten), z.B. dem Lincoln Memorial,

dem Jefferson Memorial,

verschiedenen Memorials für alle möglichen Kriege,

am Washington Monument,

am Kapitol

und im Museum für amerikanische Geschichte.  Einstein hat übrigens auch seine eigene Gedenkstätte.

Leider waren wir ein bisschen spät und der Verkehr so dick, dass wir gar nicht mehr alle Stationen abfahren konnten. Aber einen guten Eindruck haben wir auf jeden Fall von der Hauptstadt der USA bekommen. Übrigens wurde Washington extra dafür gebaut, um Hauptstadt zu sein.

Liebe Grüße,

Antonia & Sebastian

 

 

Odyssee nach Washington

Sonntag, 22.06.2014

Nach unserem kleinen Abstecher nach Nashville ging es mit unserem Ford weiter in Richtung Washington. Zwischendurch haben wir noch unterschiedliche Fast Food Restaurants ausprobiert, z.B. Wendy's und Arby's. Es gab überall Burger und sie waren überall nicht gut...

Und dann haben wir auch noch Amish auf dem Rastplatz gesehen - die kannten wir bisher auch nur aus dem Fernsehen.

Als es langsam dunkel wurde, haben wir einen Zwischenstopp in Woodstock gemacht. Wir wollten eigentlich dort übernachten, wenn es DAS Woodstock ist.

Es war aber leider ein anderes und so haben wir uns entschlossen die 1,5 h bis Washington auch noch zu fahren und zu schauen, ob wir gleich eine Nacht eher in unserem Hotel übernachten können. Als wir endlich ankamen, waren wir ganz schön k.o., Basti ist den ganzen Tag gefahren und ich war immer noch krank.

Und dann kam's - kein Zimmer im Hotel mehr frei und und das in ganz Washington!!! Wir hätten wirklich anrufen sollen! Nach einigem kopflosen Hin- und Her-Gefahre und hoffnungslosen Anfragen in anderen Hotels hat uns eine nette Frau endlich eine Adresse mit Wegbeschreiebung für ein Hotel in Maryland gegeben. Um dorthin zu kommen mussten wir wieder eine ganze Stunde aus Washington rausfahren!!! Das war echt ärgerlich. Wir waren so froh, als wir bestimmt erst nach um 1 in unserem Bett lagen!

Fazit, fahre nie auf gut Glück nach Washington!

Liebe Grüße und bis bald,

Antonia & Sebastian

 

Music City Nashville

Mittwoch, 18.06.2014

Am Sonntag morgen um 9.20 Uhr ging unser Flug nach Nashville. Mit dem Taxi sind wir zum Flughafen gefahren. Hier mussten wir selber unser Gepäck einchecken und beim Security Check mussten wir sogar die Schuhe ausziehen. Diesmal hatten wir ein altes, nicht sehr schönes Flugzeug mit einem bestimmt 70 jährigen Flugbegleiter. In Dallas mussten wir umsteigen, und da unser erster Flug 20 Minuten Verspätung hatte, hatten wir nur 30 Minuten Zeit. Basti war wie immer noch ziemlich entspannt, aber als wir beide nochmal kurz auf dem Klo waren und auf einmal die Durchsage kam, dass das Gate für den Flug nach Nashville in 2 Minuten geschlossen wird, waren wir doch beide ein bisschen erschrocken! Zum Glück waren wir da schon ganz in der Nähe des Gates. Dreiviertel 5 Ortszeit kamen wir endlich in Nashville an. Leider ist auf dem Flug bei mir eine richtige Erkältung ausgebrochen . Das sind wohl die Nachwirkungen von der Temperaturachterbahn zwischen draußen und in den Hotels in Las Vegas.

In Nashville haben wir unseren Leihwagen abgeholt, einen schwarzen Ford Focus. Und wir mussten eine teure Einweggebbühr bezahlen, weil wir das Auto nicht wieder in Nashville, sondern in New York abgeben. Jetzt bezhalen wir für ein kleineres Auto, dass wir kürzer haben fast doppelt so viel wie für unseren größeren Leihwagen an der Westküste...

Unser Hotel war schnell gefunden. Es war wieder sehr amerikanisch. Ein riesiger Komplex mit Tausenden Zimmeren und mehreren sehr großen überdachten Innenhöfen mit künstlichen Wasserfällen und Seen.

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, sind wir abends nochmal in die Stadt gefahren, um zu schauen, was so los ist. Aber irgendwie gab es nicht so viel zu sehen. Wir haben die Music Row gefunden, eine Straße, auf der alle möglichen Tonstudios sind. Unter anderem auch das "Historic RCA Studio B" in dem Elvis und Roy Orbison einige Songs aufgenommen haben. Dann (nach einigem Suchen) waren wir noch auf dem Broadway, einer Straße, auf der viele Bars sind, in denen jeden Tag Bands spielen. Wir waren dann aber schon ganz schön kaputt und so sind wir erstmal ins Hotel zurückgekehrt. Am nächsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen. In Nashville war es dann allerdings schon mittags, eh wir los gekommen sind. Durch den Zeitunterschied von 2 Stunden zu Las Vegas hatten wir nämlich ein kleines Mini Jetlag. Aber so konnten wir das Deutschlandspiel ansehen und haben uns natürlich gefreut . Und wir haben nicht schlecht gestaunt als wir Michael Ballack als Experten im amerikanischen Fernsehstudio sitzen sehen haben!

Nach dem Spiel haben wir uns die Grand Ole Opry angesehen, eine Konzerthalle, in der alle berühmten Countrymusiker auftreten. Wir haben eine Backstage Tour mitgemacht und die Fernsehserie Nashville, die wir immer gucken, wird wirklich hier gedreht! Sehr interssant!

Nachmittags sind wir in die Stadt gefahren, aber da war schon alles vorbei! Keine Stadttour mehr und die Country Music Hall of Fame hatte auch nur noch eine halbe Stunde auf! Kurzentschlossen sind wir in der halben Stunde zum reduzierten Eintrittspreis trotzdem noch rein gegangen. Danach haben wir uns auf den Broadway begeben, um uns dort die Bands anzusehen. Man hält es kaum für möglich, aber es war wirklich schwierig eine Bar zu finden, in der es gute Country Musik und was zu essen gab. Entweder war die Musik nicht gut, es war kein Country, es war schon voll oder es gab nichts zu essen. Also sind wir erst ein ganzes Stück zwischen den Bars hin und her getingelt bis wir endlich was zu essen und richtig gute Musik hatten.

Zum Abschluss sind wir noch ein Stück aus der Stadt rausgefahren - zum berühmten Bluebird Café. Das kennen wir auch aus der "Nashville" Serie und hier ist das immer schon ewig ausverkauft. Und wenn man nicht reservieren kann stehen die Leute schon nachmittags um 3 an um abends halb 10 bei der Show dabei zu sein. Hier treten die Songwriter auf, also die Leute die, die Songs der Country Stars schreiben. Nach einigem Suchen haben wir es tatsächlich entdeckt. Es wären sogar noch 2 Plätze frei gewesen, aber nicht zusammen. Und die Musik haben wir auch draußen gehört und noch ganz nett mit einem Mitarbeiter am Eingang geplaudert. Jetzt hatten wir wirklich alles gesehen, was wir sehen wollten! In den anderthalb Tagen haben wir auf jeden Fall alles gut geschafft.

Liebe Grüße,

Sebastian & Antonia

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